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SeiteninhaltGirls´Day 2011 an der Goethe-Universität - Fußball spielende Roboter, Atomkleber und die Chemie des Lippenstifts
Am Donnerstag, den 14. April war es wieder soweit: Die naturwissenschaftlichen Fachbereiche der Goethe-Universität öffneten im Rahmen des bundesweiten Girls´ Day ihre (Labor-) Türen. Erstmals beteiligte sich auch der Fachbereich Informatik und Mathematik am gemeinsamen Girls´ Day. So konnten für über 80 Mädchen Plätze angeboten werden, welche innerhalb weniger Tage vergeben waren.
Als Einstimmung auf den bevorstehenden Aktionstag hielt Prof. Dr. Roger Erb aus dem Institut für Didaktik der Physik einen kurzen, unterhaltsamen Vortrag und beeindruckte die Mädchen mit einfachen, aber verblüffenden physikalischen Experimenten.
Danach wurden die Mädchen auf die verschiedenen Arbeitsgruppen verteilt, für die sie sich bereits bei der offiziellen Anmeldung auf der Girls´ Day Webseite entschieden hatten. Die Teilnehmerinnen des Fachbereiches Informatik und Mathematik traten den Weg zum Campus Bockenheim an, wo sie unter anderem Fußball spielende Roboter beobachten durften, erfuhren, wie man mit Mathematik Spiele gewinnt, warum man kleine Kratzer auf der CD nicht hört und weshalb Postboten keine T-Kreuzungen mögen. Außerdem bestand die Gelegenheit, Studentinnen und wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Fragen rund ums Studium zu stellen und Berufsmöglichkeiten zu erörtern.
Im Bereich der Physikalischen und Theoretischen Chemie wurde den Mädchen der Werdegang einer elektronischen Schaltung von der Idee über den Entwurf am PC, der Herstellung der Leiterplatte, dem Bestücken und Löten bis hin zur Programmierung eines Mikrocontrollers aufgezeigt. Und es bestand natürlich auch die Möglichkeit, selbst Hand anzulegen und eigene Lötversuche zu unternehmen.
Was passiert auf der Sonnenoberfläche? Was ist der „Kleber“, der die Atome zusammenhält? Wie kann Physik im Alltag, für Technik und für den Mensch genutzt werden? Was genau passiert in Metallen, wenn man sie abkühlt? Und wozu kann das dienen? Im Fachbereich Physik wurden die Teilnehmerinnen in die Welt der physikalischen Fragestellungen eingeführt und lernten die Arbeitsweise und das Arbeitsumfeld einer PhysikerIn kennen. Schließlich konnten die Mädchen im Rahmen eines kleinen Physikwettbewerbs ihr kreatives und physikalisches Geschick unter Beweis stellen.
Zum Angebot gehörte außerdem eine Führung durch die Werkstattzentrale und das Geozentrum, sowie eine kurze Einführung in die verschiedenen Arbeitsbereiche.
Unter Leitung von Prof. Dr. Boris Bonn aus dem Institut für Atmosphäre und Umwelt führten die Mädchen mehrere Experimente zur Atmosphärenchemie durch und verbrachten den Nachmittag am Taunus-Observatorium auf dem kleinen Feldberg, wo sie die CO2-Aufnahme des Waldes direkt erfassen konnten.
Dieses breite Angebot lobt die Frauenbeauftragte der Universität, Dr. Anja Wolde: „Ich freue mich sehr über das Engagement der vielen Kollegen und insbesondere Kolleginnen, die den Mädchen einen eindrucksvollen und hoffentlich zukunftsweisenden Tag ermöglicht haben und zum Teil seit Jahren den Girls´ Day tragen.“ Sie begrüßt nicht nur die Kooperation der naturwissenschaftlichen Fachbereiche, die den Girls´ Day 2011 bereits zum vierten Mal gemeinsam durchgeführt haben, sondern auch das Engagement von Seiten der Geo-Agentur, die gemeinsam mit der Koordinierungsstelle der Fachbereiche 11-15 die zentrale Planung und Koordination des Girls´ Day 2011 übernommen hat. Die Finanzierung
Und so unterschiedlich der Tag für die Mädchen auch verlief, gab es doch eine einheitliche Meinung: Der Girls´ Day an der Goethe-Universität war super!
geändert am 20. Juni 2011 E-Mail: Geo-AgenturGeo-Agentur@uni-frankfurt.de | | Zur Navigationshilfe |
Druckversion: 20. Juni 2011, 11:39
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb11/geoagentur/aktionen/Girls_Day_Riedberg/GD_2011/index.html