Forschungsprojekt
Organisationslogiken grenzüberschreitender Immobilienmärkte: Akteurskonstellationen und Geographien am Beispiel des Büromarktes von Warschau
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| Leitung: |
Prof. Dr. Susanne Heeg |
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| Bearbeitung: |
Nadine Bitterer |
| Förderung: |
DFG |
| Dauer: |
2010-2012 |
| Projektbeschreibung |
Die Immobilienwirtschaft unterliegt seit den 1980er Jahren einer zunehmenden Internationalisierung. Neben einer verstärkten grenzüberschreitenden Investitionstätigkeit, die vor allem mit dem Auftreten Institutioneller Investoren einhergeht, sind auch neue geographische Muster erkennbar. Während sich grenzüberschreitende Immobilieninvestitionen größtenteils auf einige europäische und US-amerikanische Standorte konzentrierten, rücken in den letzten Jahren auch zunehmend (semi-)periphere Standorte in das Interesse der Investoren. In diesem Zuge bilden sich internationale Normen, Standards und Bewertungsverfahren heraus, die Transparenz auf den Immobilienmärkten herstellen und internationale Vergleichbarkeit schaffen. Das Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Frage, wie lokale, bisher verbindungslose Immobilienmärkte in internationale Märkte integriert werden. Dabei soll die Herausbildung und Implementierung neuer Organisationslogiken (handlungsanleitende Prinzipien) sowie die Akteure, die diese neuen Prinzipien hervorbringen, untersucht werden. Eine Kernthese lautet, dass handlungsanleitenden Prinzipien eines grenzüberschreitenden Immobilienmarktes in globalen-lokalen, relationalen Wissensnetzwerken v.a. zwischen Global Cities gebildet werden. Anhand des Beispiels des Büroimmobilienmarktes Warschaus, der jüngst eine sehr dynamische Entwicklung erlebt, sollen diese neuen Organisationslogiken sowie ihre Akteurskonstellationen und Geographien untersucht werden. |
geändert am 07. Februar 2011 E-Mail: Webmasteralban@em.uni-frankfurt.de
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